Weine aus der Toskana

Pinien, Zypressen, Olivenbäume und Weinreben zeichnen die hügelige Landschaft der Toskana. Seit vielen Jahrhunderten wird in der norditalienischen Region, die sich im Osten ans Mittelmeer schmiegt, Wein angebaut. Schon den Etruskern war die Besonderheit des Terroirs bekannt. Sie waren es auch, die 800 vor Christus den Namen für jenen Wein prägten, der heute wohl als der bekannteste unter den toskanischen Weinen bezeichnet werden darf: Der Chianti. Da versteht es sich fast schon von selbst, dass sich die geologischen und klimatischen Bedingungen der Region perfekt für den Weinanbau eignen. Rund 63.633 Hektar Rebfläche werden aktuell in der Toskana bewirtschaftet. Im Landesinneren sind es vor allem die bekannten Rotwein-Sorten Sangiovese und Brunello, die seit jeher die toskanischen Hügel bedecken. In den 60er und 70er-Jahren begannen Weinbauern schließlich auch internationale Weinsorten zu kultivieren. Die Region an der Mittelmeerküste eignete sich perfekt für den Anbau von Cabernet-Trauben und was als Experiment seinen Anfang nahm, entpuppte sich rasch als wahre Erfolgsgeschichte. Die sogenannten Supertoskaner eroberten als beliebte Tafelweine den internationalen Markt. Dass sich auch in Zukunft nichts an der hohen Qualität der toskanischen Weine ändern wird, davon sind wir überzeugt. Und auch davon, dass sich selbst in einem Anbaugebiet mit klassischer Ausrichtung Experimentierfreude bezahlt macht. In unserem Online Shop finden Sie eine Auswahl an Weinen aus der Toskana!
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Pinien, Zypressen, Olivenbäume und Weinreben zeichnen die hügelige Landschaft der Toskana. Seit vielen Jahrhunderten wird in der norditalienischen Region, die sich im Osten ans Mittelmeer schmiegt,... mehr erfahren »
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Weine aus der Toskana
Pinien, Zypressen, Olivenbäume und Weinreben zeichnen die hügelige Landschaft der Toskana. Seit vielen Jahrhunderten wird in der norditalienischen Region, die sich im Osten ans Mittelmeer schmiegt, Wein angebaut. Schon den Etruskern war die Besonderheit des Terroirs bekannt. Sie waren es auch, die 800 vor Christus den Namen für jenen Wein prägten, der heute wohl als der bekannteste unter den toskanischen Weinen bezeichnet werden darf: Der Chianti. Da versteht es sich fast schon von selbst, dass sich die geologischen und klimatischen Bedingungen der Region perfekt für den Weinanbau eignen. Rund 63.633 Hektar Rebfläche werden aktuell in der Toskana bewirtschaftet. Im Landesinneren sind es vor allem die bekannten Rotwein-Sorten Sangiovese und Brunello, die seit jeher die toskanischen Hügel bedecken. In den 60er und 70er-Jahren begannen Weinbauern schließlich auch internationale Weinsorten zu kultivieren. Die Region an der Mittelmeerküste eignete sich perfekt für den Anbau von Cabernet-Trauben und was als Experiment seinen Anfang nahm, entpuppte sich rasch als wahre Erfolgsgeschichte. Die sogenannten Supertoskaner eroberten als beliebte Tafelweine den internationalen Markt. Dass sich auch in Zukunft nichts an der hohen Qualität der toskanischen Weine ändern wird, davon sind wir überzeugt. Und auch davon, dass sich selbst in einem Anbaugebiet mit klassischer Ausrichtung Experimentierfreude bezahlt macht. In unserem Online Shop finden Sie eine Auswahl an Weinen aus der Toskana!

Toskana: Die Grande Dame unter den italienischen Weinregionen

Die Weinbauregion Toskana verfügt über 11 Appellationen mit der DOCG-Herkunftsbezeichnung. Sie stellt die höchste amtliche Qualitätsstufe in Italien dar. Unter ihnen versammeln sich die bekannten Sorten Chianti und Chianti Classico, Brunello di Montalcino, Carmignano Elba Aleatico Passito, Morellino di Scansano, Montecucco Sangiovese, Suvereto, Vernaccia di San Gimignano, Val di Cornia Rosso sowie Vino Nobile di Montepulciano. Zusätzlich verfügt die Toskana über 40 Appellationen der Herkunftsbezeichnung DOC und 6 der Herkunftsbezeichnung IGT.

Sangiovese - die typische Traube für Rotwein aus der Toskana

Die Toskana gilt, neben der Emilia-Romagna, als Hauptanbaugebiet der Sangiovese-Traube. Sie ist es auch, die den meisten charakteristischen DOCG-Weinen zugrunde liegt. Ihre Rebe liebt leichte und kalkhaltige Böden und erhält Anfang Oktober ihre volle Reife, in der sie auch sehr ertragreich geerntet werden kann. Für den Brunello und den Rosso der Montalcino ist sie als einzige Traube zugelassen. Der Chianti Classico besteht zu mindestens 80 Prozent aus Sangiovese, der Chianti DOCG zu mindestens 70 Prozent. Drei der wichtigsten Toskana-Rotweine, denen die Sangiovese-Traube zugrunde liegt, zeigen wir Ihnen im Folgenden auf.

Der Chianti: Das Toskana-Urgestein

Früher galt das Wort Chianti synonym für italienischen Wein. Heute sind es zwei bedeutende Rotweine - Chianti Classico DOCG und Chianti DOCG - sowie zwei Dessertweine - Vin Santo del Chianti Classico DOC und Vin Santo del Chianti DOC - die den Namen Chianti tragen. Innerhalb des DOCG-Gebietes, das sich vor allem im Landesinneren der Toskana befindet, gibt es acht Unterzonen. Weine aus der Toskana, die nicht einer der Unterzonen entstammen, oder nicht die gültigen strengen Herstellungsregeln erfüllen, tragen das Prädikat Chianti DOCG, ohne die „Classico“-Spezifikation.

Brunello di Montalcino

Brunello di Montalcino zählt zu den renommiertesten Rotweinprovenienzen ganz Italiens. Seinen Namen hat der Wein von der Gemeinde, in der er gekeltert wird. Montalcino im Val d’Orcia befindet sich im Süden der Provinz Siena (Toskana). Der intensiv rubinrote und sehr tanninbetonte Wein besticht durch seine warmen und herben Noten und tendiert nach der Alterung ins Granatrot.

Vino Nobile di Montepulciano

Montepulciano ist ein kleines Örtchen in der Südtoskana, das dem dritten der bekanntesten Sangiovese-Weine seinen Namen gibt, dem Vino Nobile di Montepulciano. Die Vinifikation und der Anbau des Weines sind allein in Montepulciano gestattet und mindestens 70 Prozent der Trauben müssen die Rebsorte Sangiovese ausmachen, die lokal übrigens den Namen „Prugnolo Gentile“ trägt. Sämtliche anderen Rebsorten, die im Wein verarbeitet werden, müssen in der Toskana zugelassen sein und setzen sich in der Regel aus Trebbiano, Canaiolo und Malvasia Bianca Lunga zusammen. Zudem darf der Prozentsatz an weißen Rebsorten für einen echten Vino Nobile di Montepulciano 5 Prozent nicht überschreiten.

Das Phänomen Supertoskaner

Das Erscheinen der Supertoskaner kam einer kleinen Eruption am italienischen und internationalen Weinmarkt gleich. Das Weingut Marchesi Antinori entschied sich im Jahr 1971 dazu, einen Rotwein zu produzieren, der sich nicht an das damalige DOC-Reglement hielt. Erstmals kultivierte das Weingut nicht die in der Toskana autochthonen Rebsorten, sondern griff auf Cabernet Sauvignon sowie Cabernet Franc und damit auf französische Rebsorten zurück. Seinen Wein ließ es, wie es in Bordeaux aber nicht in Italien typisch ist, in Barriques ausreifen und verzichtete komplett auf den damals obligaten Anteil weißer Trauben. Da der so entstandene Wein nicht den italienischen DOC-Herstellungsregeln entsprach, konnte er nur als einfacher Tafelwein vertrieben werden. Heute tragen Supertoskaner das Prädikat IGT und stehen somit über den herkömmlichen Landweinen.

Haben Sie Lust auf Wein aus der Toskana bekommen? Sind sie gespannt auf die geschmackliche Vielfalt der Supertoskaner oder auf den klassischen Geschmack eines Chianti? Interessieren Sie charakterstarke Weißweine oder variantenreiche Dessertweine? In unserem Online Shop erwartet Sie eine große Auswahl an Weinen aus der Toskana. Viel Spaß beim Finden Ihrer Favoriten!

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Terre di Montefili,Chianti Classico Riserva 2008
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Enrico Fossi, Sangioveto, 2009
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Enrico Fossi, Sassoforte, 2015 Enrico Fossi, Sassoforte, 2015
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Tenuta dell'Ornellaia, Le Volte, 2018 Tenuta dell'Ornellaia, Le Volte, 2018
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Tenuta dell'Ornellaia, Le Serre Nuove, 2018 Tenuta dell'Ornellaia, Le Serre Nuove, 2018
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Ornellaia Bolgheri DOC Superiore 2015
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Tignanello Toscana IGT 2013
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Tenuta Luce della Vite, "Luce" 2013
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Enrico Fossi, Vento Syrah-Malbec, 2016 Enrico Fossi, Vento Syrah-Malbec, 2016
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Enrico Fossi, Vignavento, 2015 Enrico Fossi, Vignavento, 2015
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Enrico Fossi, Primopreso Chardonnay, 2010
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Avignonesi, Rosso di Montepulciano, 2017 Avignonesi, Rosso di Montepulciano, 2017
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Tenuta di Biserno, Il Pino di Biserno Toscana IGT, 2018 Tenuta di Biserno, Il Pino di Biserno Toscana...
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Guado al Tasso, Bolgheri Superiore, 2015/2017
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Guado al Tasso, Il Bruciato, 2018 Guado al Tasso, Il Bruciato, 2018
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Fattoria Casa di Terra, Moreccio - Bolgheri Rosso DOC, 2016 Fattoria Casa di Terra, Moreccio - Bolgheri...
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Terenzi, Morellino di Scansano, 2018 Terenzi, Morellino di Scansano, 2018
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Castello di Gabbiano, Chianti DOCG, 2015
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Terenzi, Balbino Vermentino 2018 Terenzi, Balbino Vermentino 2018
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Terenzi, Bramaluce Rosso di Toscana, 2015/2016 Terenzi, Bramaluce Rosso di Toscana, 2015/2016
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Salcheto, Chianti Colli Senesi DOCG, 2015
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Salcheto, Obvius Rosso di Montepulciano DOC, 2014
Salcheto, Obvius Rosso di Montepulciano DOC, 2014
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Salcheto, Vino Nobile di Montepulciano DOCG, 2012/2014
Salcheto, Vino Nobile di Montepulciano DOCG,...
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Toskana: Die Grande Dame unter den italienischen Weinregionen

Die Weinbauregion Toskana verfügt über 11 Appellationen mit der DOCG-Herkunftsbezeichnung. Sie stellt die höchste amtliche Qualitätsstufe in Italien dar. Unter ihnen versammeln sich die bekannten Sorten Chianti und Chianti Classico, Brunello di Montalcino, Carmignano Elba Aleatico Passito, Morellino di Scansano, Montecucco Sangiovese, Suvereto, Vernaccia di San Gimignano, Val di Cornia Rosso sowie Vino Nobile di Montepulciano. Zusätzlich verfügt die Toskana über 40 Appellationen der Herkunftsbezeichnung DOC und 6 der Herkunftsbezeichnung IGT.

Sangiovese - die typische Traube für Rotwein aus der Toskana

Die Toskana gilt, neben der Emilia-Romagna, als Hauptanbaugebiet der Sangiovese-Traube. Sie ist es auch, die den meisten charakteristischen DOCG-Weinen zugrunde liegt. Ihre Rebe liebt leichte und kalkhaltige Böden und erhält Anfang Oktober ihre volle Reife, in der sie auch sehr ertragreich geerntet werden kann. Für den Brunello und den Rosso der Montalcino ist sie als einzige Traube zugelassen. Der Chianti Classico besteht zu mindestens 80 Prozent aus Sangiovese, der Chianti DOCG zu mindestens 70 Prozent. Drei der wichtigsten Toskana-Rotweine, denen die Sangiovese-Traube zugrunde liegt, zeigen wir Ihnen im Folgenden auf.

Der Chianti: Das Toskana-Urgestein

Früher galt das Wort Chianti synonym für italienischen Wein. Heute sind es zwei bedeutende Rotweine - Chianti Classico DOCG und Chianti DOCG - sowie zwei Dessertweine - Vin Santo del Chianti Classico DOC und Vin Santo del Chianti DOC - die den Namen Chianti tragen. Innerhalb des DOCG-Gebietes, das sich vor allem im Landesinneren der Toskana befindet, gibt es acht Unterzonen. Weine aus der Toskana, die nicht einer der Unterzonen entstammen, oder nicht die gültigen strengen Herstellungsregeln erfüllen, tragen das Prädikat Chianti DOCG, ohne die „Classico“-Spezifikation.

Brunello di Montalcino

Brunello di Montalcino zählt zu den renommiertesten Rotweinprovenienzen ganz Italiens. Seinen Namen hat der Wein von der Gemeinde, in der er gekeltert wird. Montalcino im Val d’Orcia befindet sich im Süden der Provinz Siena (Toskana). Der intensiv rubinrote und sehr tanninbetonte Wein besticht durch seine warmen und herben Noten und tendiert nach der Alterung ins Granatrot.

Vino Nobile di Montepulciano

Montepulciano ist ein kleines Örtchen in der Südtoskana, das dem dritten der bekanntesten Sangiovese-Weine seinen Namen gibt, dem Vino Nobile di Montepulciano. Die Vinifikation und der Anbau des Weines sind allein in Montepulciano gestattet und mindestens 70 Prozent der Trauben müssen die Rebsorte Sangiovese ausmachen, die lokal übrigens den Namen „Prugnolo Gentile“ trägt. Sämtliche anderen Rebsorten, die im Wein verarbeitet werden, müssen in der Toskana zugelassen sein und setzen sich in der Regel aus Trebbiano, Canaiolo und Malvasia Bianca Lunga zusammen. Zudem darf der Prozentsatz an weißen Rebsorten für einen echten Vino Nobile di Montepulciano 5 Prozent nicht überschreiten.

Das Phänomen Supertoskaner

Das Erscheinen der Supertoskaner kam einer kleinen Eruption am italienischen und internationalen Weinmarkt gleich. Das Weingut Marchesi Antinori entschied sich im Jahr 1971 dazu, einen Rotwein zu produzieren, der sich nicht an das damalige DOC-Reglement hielt. Erstmals kultivierte das Weingut nicht die in der Toskana autochthonen Rebsorten, sondern griff auf Cabernet Sauvignon sowie Cabernet Franc und damit auf französische Rebsorten zurück. Seinen Wein ließ es, wie es in Bordeaux aber nicht in Italien typisch ist, in Barriques ausreifen und verzichtete komplett auf den damals obligaten Anteil weißer Trauben. Da der so entstandene Wein nicht den italienischen DOC-Herstellungsregeln entsprach, konnte er nur als einfacher Tafelwein vertrieben werden. Heute tragen Supertoskaner das Prädikat IGT und stehen somit über den herkömmlichen Landweinen.

Haben Sie Lust auf Wein aus der Toskana bekommen? Sind sie gespannt auf die geschmackliche Vielfalt der Supertoskaner oder auf den klassischen Geschmack eines Chianti? Interessieren Sie charakterstarke Weißweine oder variantenreiche Dessertweine? In unserem Online Shop erwartet Sie eine große Auswahl an Weinen aus der Toskana. Viel Spaß beim Finden Ihrer Favoriten!