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| Eugenio Collavini (1) |
Italien-Friaul: Eugenio Collavini
Auf einem Gesamtbesitz von 160 Hektar baut Manlio Collavini, der heutige Besitzer des Gutes Eugenio Collavini, eine Vielzahl von Rebsorten an: Pinot Grigio, Chardonnay, Sauvignon, Ribolla Gialla, Tocai Friulano, Picolit, Cabernet, Merlot, Refosco dal Piduncolo Rosso und Schioppettino. Dabei wird er dem Ruf Friauls als grandiose Weißweinregion gerecht und produziert in einem Verhältnis von 66% Weißwein zu 20% Rotwein und 14% Sekt.
Seine Weißweine charakterisiert Manlio Collavini als markant in der Farbe, mit eleganten, dennoch ausgeprägten Aromen. Rasch gereift, sind sie bereits einige Monate nach der Ernte trinkreif und reflektieren auf schöne Weise, die Wertschätzung, die man hier im Friaul der Natur entgegenbringt.
Die Rotweine aus dem Hause Collavini, perfekt ausbalanciert und nachhaltig im Geschmack, sollten entsprechend der Firmenphilosophie mit Ruhe und Überlegung genossen werden - nicht zuletzt, um der auf langer Tradition beruhenden Weinbereitung gerecht zu werden.
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| Ronco del Gelso (6) |
GAMBERO ROSSO 2005: ".....mit drei Weinen in unserem Degustationsfinale und fünf (!!) weiteren auf 2-Gläserniveau genügt die Ronco del Gelso auch weiterhin höchsten Ansprüchen.......!"
Ronco del Gelso - Dichte Weine, mineralisch und tiefgründig - Giorgio Badin war erst 25 Jahre, als er in der Weinszene Italiens mit seinen Weinen aus dem Jahrgang 1990 für Aufsehen sorgte. Die Badins betreiben seit Generationen Weinbau, belieferten mit ihren Trauben aber immer die nahegelegene Genossenschaft. Anfang der achtziger Jahre beschlossen dann Giorgio und sein Vater, ihre Weinberge auf Guyot - Erziehung und hohe Stockdichte umzustellen. 1990 folgte ein Super-Jahrgang und die Badins nutzten die Gelegenheit und begannen, ihre Weine selbst abzufüllen. Ronco del Gelso liegt in einem der aufstrebenden Weinbaugebiete des Friaul, im Anbaugebiet "Isonzo" und umfaßt derzeit rund 15 Hektar. Im Unterschied zum berühmten Collio liegt sonzo nicht im Hügelgebiet, sondern in der Ebene. Allerdings gibt es dort eine besondere Bodenstruktur. Die Böden sind karg, sehr gut durchlüftet und bestehen vor allem aus Kies, den der Isonzo - Fluss in Millionen Jahren abgelagert hat. In der Struktur sind diese Böden jenen von Bordeaux ähnlich. Hohe Erträge und geringe Stockdichte erbrachten immer recht dünne Weine, hierfür war das Anbaugebiet lange bekannt. Als einige Betriebe begannen, die Erträge drastisch zu senken, entstanden plötzlich Weine, die große Dichte und feine Mineralik aufweisen. Giorgio Badin liebt Weine, "die man kauen kann", also mit viel Körper ausgestattet sind. Dem entsprechend macht er auch seine eigenen Weine. Für die Weißen setzt er auf "Hyperoxidation". Bei dieser Technik wird der Most noch vor der Gärung einer kontrollierten Sauerstoffzufuhr ausgesetzt. Die Weine verlieren dadurch etwas von ihrer primären Fruchtigkeit, gewinnen aber stark an Fülle und Komplexität hinzu. Giorgio Badins Weissweine brauchen daher immer etwas länger, sind dann aber runder und langlebiger als andere. Die Weissweine von Ronco del Gelso: Chardonnay, Sauvignon, Tocai, Pinot Grigio und Riesling. Hinzu kommen die Lagenselektionen Pinot Grigio Sot Lis Rivis, Sauvignon Sot Lis Rivis sowie der Bianco Latimis, eine Cuvée aus Tocai und Chardonnay, die teilweise im kleinen Holzfaß ausgebaut sind. So gut die Weißweine Badins auch sein mögen, berühmt wurde er mit einem Rotwein, seinem Merlot. Zu diesem fülligen, im kleinen Holzfass ausgebauten Wein hat sich nun noch ein Cabernet Franc hinzugesellt. |
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| Mario Schiopetto Friaul |
Schiopetto – Weine von präziser Schönheit
Mario Schiopetto ist einer der Pioniere des Weinbaus im Friaul. Seit 1965 betreibt er in Capriva del Friuli Weinbau mit Hingabe und Passion. Als einer der ersten im Friaul benutzte Schiopetto bei seinen Weinen die temperaturkontrollierte Gärung und den Ausbau im Stahltank. Lange Jahre hatte Schiopetto seine Weingärten von der Erzbischöflichen Kurie in Gorizia gepachtet. 1989 erhielt er sie endlich zum Kauf. Heute nennt das Weingut Schiopetto 22 Hektar Weinberge im besten Anbaugebiet des Friaul – im Collio Goriziano – sein Eigen. 1996 erwarb Schiopetto mit dem Weingut „I Blùmeri“ 8 Hektar im Anbaugebiet „Colli Orientali del Friuli“ hinzu. Unmittelbar nach Unterzeichnung der Verkaufsurkunde mit der Kurie legte Schiopetto den Grundstein für einen neuen Keller, der zu einer Kathedrale des Weines wurde. Auf dem letzten Stand der Technik zeichnet er sich aus durch rationelle Planung und perfekte Sauberkeit. So gelingt es Schiopetto, bei der Vergärung der Weine weitgehend auf die Beigabe von Schwefeldioxid zu verzichten. Seit einigen Jahren sind auch die Kinder Maria Angela, Carlo und Giorgio tatkräftig in den Betrieb mit eingebunden. Die Liebe für Rebe und Wein haben sie vom Vater geerbt. Die Weine von Schiopetto bestechen durch ihre Klarheit und Präzision. Erzeugt werden die typischen Sorten des Friaul: Bei den Weißweinen sind das Tocai Friulano (mein persönlicher Favorit – Tocai ist eine eigenständige Rebsorte des Friaul, hat nichts zu tun mit dem Tokaj aus Ungarn), Pinot Bianco (Weißburgunder), Pinot Grigio, Sauvignon, Malvasia, Müller-Thurgau, Riesling, Ribolla Gialla (weitere eigenständige Sorte) und schließlich der Blanc des Rosis, eine harmonische Cuvée aus Tocai, Pinot Bianco, Sauvignon und Malvasia. Die Palette der Rotweine ist etwas weniger umfangreich: sie umfaßt Merlot, Cabernet Franc und Rivarossa, eine Cuvée aus Merlot, Cabernet Franc und Cabernet Sauvignon, die im Holzfaß ausgebaut wird. Mario Schiopetto ist bekannt für seine klaren, duftigen, im Stahltank ausgebauten Weine. Im vergangenen Jahr überraschte er nun die Weinliebhaber mit zwei Weißweinen, dem Tocai Friulano Pardes und dem Pinot Bianco Amrità, die beide im Holz ausgebaut sind. Eindrucksvoll belegt Schiopetto damit, daß er auch mit dem Holzfaß umzugehen versteht. |
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| Jermann (8) |
Das Weingut liegt am Rande der Friauler Spitzenregion, im südlichen Teil des Collio. Und fast scheint es so, als habe Silvio Jermann, der Junior der Winzerfamilie, die geographische Lage Zum Programm gemacht: Der junge Oenologe übt sich in der Rolle des Außenseiters. Jermann verzichtet auf das Qualitätsweinprädikat DOC-Friuli, er verkauft seine Weine schlicht als „Tafelwein“. Die Zugehörigkeit zu einer Weinbauregion hält er für nebensächlich, der Wein sollte unabhängig vom Weinbaugebiet leben können. Nur der Name „Jermann“ sei wichtig. Darum enthält das mit Wein – Symbolen verzierte Hauptetikett nur zwei Angaben: den Namen der Rebsorte oder des Weines und das Wort Jermann. Die übrigen gesetzlich vorgeschriebenen Bezeichnungen sind auf das Rücketikett verbannt. (Silvio Jermann mit Vater Angelo und Mutter Bruna) Aber auch in der Art seiner Weine unterscheidet sich Silvio Jermann von der Konkurrenz. Seine Weißweine sind im allgemeinen delikater und säurereicher als der Friauler Typ. Allerdings liegt diese Besonderheit in der Natur der Sache. Jermanns WWeinberge sind der Sonne weniger stark ausgesetzt, die Trauben reifen weniger gut als im übrigen Teil des Collio, der Alkoholgehalt hält sich in Grenzen und die fruchtige Säure erreicht überdurchschnittlich hohe Werte. Jermann pflegt diese Besonderheiten. Die Weißweinpalette, die Jermann seinen Kunden bietet, ist weit gefächert. Der Tocai Friulano gehört dazu, der Sauvignon und der Chardonnay, der Pinot Bianco und Pinot Grigio, der Gewürztraminer, der Riesling Renano, der Ribolla (wird unter dem Namen „Vinnae“ verkauft) und die Jermann - Spezialität „Vintage Tunnina“ – eine Mischung aus Sauvignon, Chardonnay, Malvasia-Istrania, Picolit und Ribolla. Als Weißweinproduzent ist Jermann ein Markenzeichen- in Italien ebenso wie für Kenner im Ausland. |
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| Bragato Friaul-Julisch Venetien (1) |
Das Team:
Antonio Bragato und Christian Patat konzipieren die FORUM iulii-Weine.
Antonio Bragato ist Gründer der legendären Enoiteca Il Calice in Berlin, seit fünfzehn Jahren eine der führenden Botschaften des italienischen Weines in Deutschland, und Geschäftsführer des FORUM iulii.
Christian Patat, ehemals Agent der italienischen Winzerelite und gebürtiger Friauler, ist heute einer der erfolgreichsten Berater für Weinmaking und Marketing Italiens. Er bringt mehr als zwanzig Jahre Berufserfahrung und beste in- und ausländische Kontakte mit.
Dr. Andrea Pittana und Christian Patat sind für die agronomische und önologische Beratung und Qualitätsüberwachung in Weinberg und Weinkeller zuständig.
Der Agronom und Önologe Dr. Andrea Pittana ist einer der bestausgebildetsten Weinbauexperten des Friauls. Neben der praktischen Arbeit in Weinberg und Weinkeller betreibt er in Zusammenarbeit mit der Universität Beaune, Frankreich, intensive Forschung auf dem Gebiet des biodynamischen Anbaus.
Die Vertragswinzer Serena Palazzolo (Ronco del Gnemiz), Enzo Pontoni (Miani) und Gianni Maccari (Ronco della Rocca) produzieren die Forum iulii-Weine in enger, intensiver und ausschließlicher Zusammenarbeit mit Antonio Bragato, Christian Patat und Dr. Andrea Pitana.
Philosophie:
Die professionelle und qualitätsorientierte Weinproduktion kennt traditionell zwei Spezialisierungsbereiche - auf der einen Seite die Traubenproduktion und auf der anderen Seite die Veredelung und Vermarktung der Weine.
Nach diesem Prinzip négociant (genannt nach dem französischen Wort für "Händler"), werden bekanntlich in Frankreich, vornehmlich im Bordeaux und Burgund, seit Jahrhunderten Weine der absoluten Spitzenklasse produziert und erfolgreich vermarktet.
Die italienische Weinproduktionsgesellschaft FORUM iulii spezialisiert sich auf die Veredelung und Vermarktung hochwertiger friaulischer Weine.
Die hohe Flexibilität dieses Systems ermöglicht zielgerichtete Detailarbeit unter Verwendung hochwertigster Trauben und befreit von vielen Zwängen, die das Ergebnis negativ beeinflussen könnten.
Die enge und langjährige Zusammenarbeit des Forum iulii-Teams mit ausgesuchten lokalen Elitewinzern, die profunde Kenntnis der Weinberge, neue Wege der Biodynamik und radikale Präzision in der Ausführung jedes Arbeitsgangs prägen den klaren Stil und die zuverlässige Qualität der Weine.
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| Egal was Sie bestellen. Ab 150 EUR übernehmen wir das Porto für Sie. (innerhalb Deutschlands) |
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